Sonntag, 5. Februar 2017

Strange Angel Verflucht

                Strange Angel: Verflucht

Titel: Verflucht
Autor: Lili St. Crow
Reihe: Band 1
Seitenzahl: 348
Verlag: PAN
Preis: 11,24 Euro (Gebundene  Ausgabe)
Genre: Fantasy


                             Klappentext:

Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. »Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann.« Aber wer würde mir das schon glauben?
Rastlos zieht Dru Anderson mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, bis er eines Abends nicht lebend von einem seiner Einsätze zurückkehrt. Jemand hat ihn ermordet – und hetzt ihn nun als Zombie auf Dru! Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor eiskalten Feinden, die ihr nach dem Leben trachten. Offensichtlich wissen sie etwas über die Sechzehnjährige, das sie selbst nicht einmal ahnt. Aber was?

                           Meine Meinung:

Als ich den ersten Band der Strange Angel Reihe in einer Buchhandlung gesehen habe, wusste ich, dass ich es unbedingt in meinem Bücherregal haben möchte. Denn der Klappentext hat mich auf Anhieb in den Bann gezogen, sodass ich es kaum erwarten konnte das Buch zu lesen. Leider hat mich das Buch nicht so fasziniert wie ich mir gewünscht hätte.

Der Einstieg in die Story ist der Autorin recht gut gelungen, er war rasant und spannend, man war auch sofort im Geschehen. Der Schreibstil ist auch sehr angenehm, wodurch man immer ein gutes Bild vor Augen hat. Doch leider treten immer wieder Wiederholungen auf, die nach einiger Zeit einfach nervten und zur Eintönigkeit und dem Spannungsverlust der Story beigetragen haben.

Die Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen. Am meisten hat mich die Protagonistin selbst genervt, gestört und wirkte auf mich auch abstoßend. Dru hat immer einen auf hart gemacht, dennoch leidet und jammert sie die ganze Zeit über ihre Situation und wirkt recht ungepflegt. Desweiteren hat mich ihre Unentschlossenheit total genervt, sodass ich an einigen Passagen am liebsten das Buch gegen die Wand geworfen hätte. Die beiden männlichen Protagonisten, Grave und Christophe sind da schon ein bisschen interessanter, leider hat man über sie recht wenig erfahren. Aufgrund der Gegebenheit erwartet man eine Dreiecksgeschichte, unglücklicherweise, gab es außer ein paar Andeutungen nichts. Keine Romantik. Keine Liebesgeschichte.

                             Fazit:

Alles in allem hat mich das Buch leider nicht überzeugt. Die Protagonistin ist gewöhnungsbedürftig. Für Leser die viel Spannung und Action erwarten, ist das Buch nicht zu empfehlen. Desweitern ähnelt das Buch total der Fernsehserie Supernatural, aber auf eine nervige Art und Weise. Supernatural ist einfach hundertmal besser.

     Das Buch bekommt 3 von 5 Lesezeichen

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